Die Gesprächsreihe HEIMATISIERUNG: Antifaschismus als konkrete Utopie

von Nora Pauli, Öffentlichkeitsarbeit OgR Berlin

Ist die Vision eines gerechteren, inklusiven und solidarischen Miteinanders eine lebendige gesellschaftliche Kraft?

Angesichts des Erstarkens autoritärer Herrschaftsformen, globaler Krisen und der Erosion demokratischer Traditionen und Institutionen stellt sich die Frage mit neuer Dringlichkeit. Aktivist*innen, Journalist*innen und Kulturschaffende erhalten in dieser Gesprächsreihe ein Podium, um in ihren vielfältigen Erscheinungsformen dieser Frage nachzugehen, ihr Engagement lebendig wahrnehmbar darzustellen und darüber zu ermutigen, zu informieren und zu vernetzen.

Am Samstag, den 13. September 2025 taten dieses Max Czollek und Ibou Diop im Gespräch mit Jean Peters (Correctiv), Katja Rumiantseva (deutsch-belarussische Menschenrechtsaktivistin) und Nora Pauli (OgR Berlin) im Haus der Kulturen der Welt.
Die OMAS GEGEN RECHTS als ein Mosaikstein sind ein wichtiger zivilgesellschaftlicher Pfeiler. Sie bilden mit vielen anderen Akteuren und Akteurinnen einen gelebten, wertorientierten Gegenentwurf zum Faschismus. Das wurde in dieser Veranstaltung nochmals deutlich und lud die Zuhörerschaft dazu ein, an ein WIR in einer freien, vielfältigen Gesellschaft zu glauben und sich dafür einzusetzen.

Es war ein Abend, der Hoffnung macht und Gemeinschaft fördert. Unser ausdrücklicher Dank gilt den Gründer*innen und Kurator*innen dieses wunderbaren Projektes und allen anderen Teilnehmer*innen mit ihrem unermüdlichen Einsatz für Menschenwürde und Demokratie.