Alle wollen in Frieden leben, oder? Doch wie schaffen wir das?
Während die Weltzeituhr am Alexanderplatz sich immer weiter dreht und mit ihr die Zeiten in denen es Kriege gab und gibt, lese ich auf ihr Hanoi. Für viele von uns OMAS waren die Grausamkeiten des Vietnamkrieges ein Augen- und Türöffner. Und so wir gingen damals auf die Straße und forderten ein Ende des Krieges und Friedenspolitik. Andere von uns wurden durch den Appell ‚Frieden ohne Waffen‘ geprägt… bis jetzt.


Aktuell gibt es ca. 22 Kriege in der Welt. Deshalb standen wir heute, im Sommer 2022, als #OMASGEGENRECHTS.Berlin unter der Weltzeituhr, wir die NachfahrInnen des 2. Weltkrieges, alt und fassungslos. Wie kann es immer wieder geschehen?
OMA Marion sagte mir, dass sie manchmal meint gar nichts mehr spüren zu können. Die Panzer rollen nicht nur in den Krieg, die ständig dazu gelieferten Bilder panzern uns auch ab, wie Wilhelm Reich es früher formulierte.
Und dann weinen wir bei den eingespielten Friedensliedern und fühlen die Trauer über die verlorenen Söhne und Töchter, egal auf welcher Seite sie nicht mehr nachhause kommen. Und wir singen trotzig das Lied mit … „Nein meine Söhne geb’ ich nicht.“

Wir trugen weiße Kleidung, die Farbe der Friedenstaube und standen nicht für Lösungen, aber auch nicht für die Ohnmacht, sondern für Fragen und #IMAGINE, für die Vorstellung von Frieden, als dem starkem Wunsch und der Vision die unser Handeln bestimmt:

Lassen wir uns berühren und bleiben im Gespräch: Für Menschlichkeit, für Demokratie, für die Gemeinschaft aller, in Frieden.

EIne Gruppe der OMAS hat Friedenslieder zusammengestellt (leider hier im Clip nicht zu hören, wegen der Urheberrechte)
Bildmaterial: OMA Birgit, Gertrud und Lotte
Clip: Gertrud Graf