Omas for Future und Omas gegen Rechts in Deutschland haben sich in einem Kooperationsprojekt gefunden, mit dem wir unterstützen wollen, dass die Bundestagswahl 2021 zu einer Klimawahl wird!

Wir wollen unsere Generation 50 + aktivieren und so unseren Enkel*innen diesen wunderschönen Planeten erhalten, denn ein (Über-) Leben auf dieser Erde ist nur möglich, wenn wir im Einklang mit ihr leben.

Unser Projekt heißt „Wir radeln Deine Klimawünsche nach Berlin“.

Dazu zeigen wir diese in einer großen Installation, dem „Festival der Zukunft“ der Welt und den Politikerinnen. Wir zeigen mit unseren Bändern (climate ribbons) auch, dass wir eine riesengroße Gemeinschaft sind, die für den Erhalt des Planeten kämpft und dies, als das im Wahljahr wichtigste Thema vertritt.

Die Bänder vereinen uns, symbolisieren gemeinsame Wurzeln und gemeinsame Ziele. Es wird ein großes, generationsübergreifendes Bürger*innenstatement für die alles entscheidende Klimawahl.

Was hat Klima mit Demokratie und Rechtsradikalität zu tun ?
Manche von Euch Omas gegen Rechts fragen sich bestimmt, was ein Klimaprojekt mit unserem Bürger*innenengagement für den Erhalt der Demokratie , für Menschenrechte und gegen Rechtsradikalität zu tun hat. Nun, uns bleiben , laut Darstellungen seriöser Wissenschaftler*innen im Höchstfall noch 10 bis 12 Jahre, um dem absoluten Klimagau zu entgehen und die Zukunft unserer Enkel*innen weiterhin lebenswert und möglichst angstfrei zu erhalten.

Schaffen wir es nicht, im Zuge demokratischer Prozesse, z.B. durch einer Klimawahl, Einzel- und Mitverantwortung zu übernehmen, droht uns ein Restriktionsstaat, der uns vieler Rechte entbindet, unsere Pflichten genau definiert und deren Ausübung mit Bestrafung sichert. „Hilft uns dann nur noch eine Ökodiktatur? Müssen wir uns dann entscheiden, was uns wichtiger ist: die Demokratie oder unser Überleben?“ (fragt der Journalist Jan Fleischauer)

Das breite Spektrum rechtsradikaler bis zu wirtschaftsneoliberaler Politik verneint dieses Entwicklung und ihre Ursachen. So beteuert z.B. die AfD die Position, dass“Kohlendioxid (CO2) kein Schadstoff ist, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil allen Lebens und dass das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und die deutsche Regierung die positive Wirkung des CO2 auf das Pflanzenwachstum und damit auf die Welternährung unterschlägt. Je mehr es davon in der Atmosphäre gibt, umso kräftiger fällt das Pflanzenwachstum aus“……

Wenn wir uns die heutige neo-liberale Wirtschaft anschauen, so stellen wir fest, dass in den armen Ländern dieser Welt ein neuer Neo-Kolonialismus entstanden ist, der sich durch Entdemokratisierung, Ausbeutung, Diskriminierung, Rassimus und Menschenrechtsverletzungen hervortut.

Giftiger, europäischer Müll wird in die armen Länder des Südens exportiert. Dort arbeiten hungernde Erwachsene und Kinder in dubiosen Recyclingprozessen und leben auf Halden mit eingeführtem Müll. Wir finden wieder ein modernes Sklaventum in der Agrarwirtschaft, in der Monokulturen, der Einsatz von Pestiziden, Zwangsarbeit, Dumpinglöhne Gang und gebe sind und Menschenrechte mit Füssen getreten werden.

Sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge sind schon längst Klimaflüchtlinge.
Unser Planet wird geschändet, arme Staaten ausgebeutet. Leben wir nicht schon längst in einer ‚Wirtschaftsdiktatur‘ ?!
Klimaneutralität bis 2035 und die Wertschätzung von Mensch und Natur als unabdingbare Einheit sind Ziele für eine Klimawahl2021
Gehen wir den Klimawandel an, so zeigen wir eine globale Mitverantwortung und Solidarität für die armen Länder des Südens gegen Ausbeutung, Diskriminierung und Rassismus.

Presseanfragen oder Rückfragen zur Beteiligung an: klima@omasgegenrechts.berlin

Omas for Future (startnext.com)