Berlin ist bunt, lebendig und vielfältig und Heimat für fast 4 Millionen Menschen aus über 190 Staaten der Welt. Der großen kulturellen Vielfalt und der Fähigkeit sich immer wieder neu zu erfinden stehen aber riesige Probleme gegenüber:

Wohnungsnot, zunehmendes Verkehrschaos, Diskriminierung von Minderheiten, Vereinsamung …

Zudem gefährden verstärkt Hitzerekorde im Sommer die Gesundheit, das Wasser wird knapp – Berlin ist noch kaum auf die Folgen der Klimakrise vorbereitet.

Eine lebenswerte, gerechte und solidarische Stadt kann nur dann entstehen, wenn alle ihre Bewohner:innen aktiv und direkt an ihrer Entwicklung mitwirken und teilhaben können.

In unseren Kiezen gibt es zwar in begrenztem Rahmen Bürgerbeteiligung und Spielräume zur Stadtgestaltung, wo Kompetenz, Kreativität und Engagement zum Wohle aller eingebracht wird, aber Einfluss auf die höheren politischen Entscheidungsebenen nehmen andere: organisierte Lobbygruppen, die allein privatwirtschaftliche Interessen vertreten – und dabei das Allgemeinwohl gern aus dem Blick verlieren.

Dieser Schieflage wollen wir etwas entgegensetzen!

Um die Chancen und Herausforderungen unserer Stadt zu meistern, braucht es mehr direkte Mitbestimmung von Bewegungen, Initiativen und einzelnen Bürger:innen. Wir brauchen die Hände und Köpfe aller Berliner:innen für unsere Kieze!

Mitbestimmung Jetzt!

Wir wollen reden. Und wollen gemeinsam ins Handeln kommen!

Die Bedürfnisse der Menschen finden noch immer zu wenig Gehör bei den politisch Verantwortlichen. Die Kiez-Initiativen sind näher an der Lebenswirklichkeit und können Brücken bauen in Verwaltung und Politik  – zum Nutzen aller. Dafür müssen sie aber gehört, ernst genommen und gefördert werden! Beteiligung und Mitbestimmung darf kein Privileg einer Minderheit bleiben.

UNSERE OMA FORDERUNGEN

Neben all den Dingen die o.g. Initiativen etc. fordern denken wir um das alles machen zu können braucht es dringend ein verändertes Bildungssystem!

  • Ein Bildungssystem in dem so früh wie möglich in KiGa und Grundschule Themen wie Umwelt und Klima unterrichtet werden.
  • eine umfassende Bildung im Bereich soziales Miteinander als Vorbeugung vor rassistischer u./o. religiöser, sexueller oder andere Gruppen Diskriminierung.
  • Wissensvermittlung an Schulen und Universitäten zu diesem Thema und zu Themen wie Commoning, Permakultur u.v.m.