OMA Marion Geisler: „18.2. Rathaus Neukölln.

Ich bin nach 2 Std. des Gedenkens an die Opfer des Anschlages in Hanau — durchgefroren, aber sehr berührt wieder zuhause gelandet. Bei heißem Tee, mit Ingwer und Honig, möchte ich euch von vielen guten Begegnungen mit Stadtteilmüttern, Vertretern der Initiativen ‚Rudow empört sich‘, ,Hufeisen gegen Rechts‘, Bündnis Neukölln, Galerie Olga Benario, VVN-Vda Neukölln, der Frauenbeauftragten Neukölln und zu guter Letzt auch mit Männern, zukünftigen OPAS GEGEN RECHTS berichten.

Ich war die einzige Oma gegen Rechts vor Ort und hatte eine Welle von Zustimmung und Sympathie, nicht nur durch Worte, sondern auch durch Blicke und ‚Daumen hoch‘ vieler arab- türkischer junger Männer.Da müsste mir eigentlich ganz warm dabei geworden sein – doch die eindringliche Rede des Bürgermeisters und die mahnenden Worte der anderen Redner machten aber wieder ein Frösteln und machten auch traurig.

Martin Hikel (Bezirksbürgermeister Neukölln) sagte:„Wir gedenken der 9 Mordopfer von Hanau live vor dem Neuköllner Rathaus. 213 Kerzen an unserem Rathaus leuchten zum Gedenken an die 213 Menschen, die seit 1990 Opfer rechtsextremer Gewalt wurden.“https://www.facebook.com/BANeukoellnBerlin/videos/260052122356170

Es redeten auch Anette Kahane (Amadeu-Antonio-Stiftung), Kazim Erdogan (Aufbruch Neukölln), Claudia von Gélieu (Rudow empört sich) und Nader Khalil (Deutsch-arabisches Zentrum)

Mit einem Wort es war ein guter und wichtiger Tag für unsere Oma-Arbeit.

Ich bin jetzt gut durchgewärmt und geh schlafen ..Morgen und Samstag geht es in Neukölln weiter, ich bin wieder dabei. Du auch?